Ladungsstatus verfolgen
Wie jede Ladung ihr eigenes Ergebnis trägt, wie Fahrer und Operator es beim Abfahren von einem Stopp bestätigen und was eine fehlgeschlagene Ladung für das Shipment bedeutet.
Wie jede Ladung ihr eigenes Ergebnis trägt, wie Fahrer und Operator es beim Abfahren von einem Stopp bestätigen und was eine fehlgeschlagene Ladung für das Shipment bedeutet.
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Mit dem Ladungsstatus verfolgen Sie einzelne Ladungen während ihres gesamten Transports. Orbit erfasst für jede Ladung getrennt, wie sie abgewickelt wurde. So sehen Sie an jedem Stopp einer Tour, was geladen, entladen oder zurückgelassen wurde.
Jede Ladung (Load) auf einer Tour hat ihren eigenen Status, der zeigt, wo sie im Transport gerade steht. Wenn ein Fahrer (Driver) von einem Stopp (Stop) abfährt, bestätigt er für jede Ladung, die an diesem Stopp beladen oder entladen werden sollte, wie sie abgewickelt wurde.
Der Ladungsstatus ist in der ganzen Orbit-Plattform sichtbar, in Orbit MissionControl, Orbit Connect und Orbit Cockpit. Er steht auch in den Webhook-Payloads und ist so für externe Systeme verfügbar.
Das Wichtigste
Status pro Ladung: Jede Ladung hat ihren eigenen Status, unabhängig von anderen Ladungen am selben Stopp
Vom Fahrer bestätigt: Der Fahrer setzt den Status ausdrücklich beim Abfahren von einem Stopp, damit die Aufzeichnung stimmt
Barcode-Scan: Fahrer können mit dem Barcode-Scanner in Cockpit Ladungen schnell erkennen und bestätigen
Vollständiger Verlauf am Shipment: Das Shipment führt ein vollständiges Statusprotokoll über alle Transportversuche einer Ladung
Eine Anmerkung bei erfolgreicher Übergabe: Eine Ladung kann mit einer Anmerkung abgeholt oder zugestellt werden. So wird eine Abweichung festgehalten, ohne die Übergabe als fehlgeschlagen zu werten
Eine Ladung durchläuft auf ihrem Weg durch den Transport eine feste Reihe von Status:
| Status | Beschreibung |
|---|---|
| Geroutet | Die Ladung ist einer Tour zugeordnet, wurde aber noch nicht abgewickelt. Das ist der Anfangsstatus. |
| Geladen | Die Ladung wurde am Beladestopp erfolgreich abgeholt. |
| Entladen | Die Ladung wurde am Entladestopp erfolgreich zugestellt. |
| Nicht geladen | Die Ladung konnte am Beladestopp nicht abgeholt werden (z. B. beschädigt, fehlend oder abgelehnt). |
| Nicht entladen | Die Ladung konnte am Entladestopp nicht zugestellt werden (z. B. vom Empfänger abgelehnt). Sie bleibt auf dem Fahrzeug. |
| Zurückgebracht | Die Ladung wurde bei der Entladung abgelehnt, blieb auf dem Fahrzeug und wurde später an einem Cross-Dock-Hub Ihrer Organisation abgestellt. Sie ist nicht mehr an Bord und wartet an diesem Hub. |
| Retourniert | Die Ladung wurde auf ein Return-Shipment verschoben, das sie jetzt befördert. Sie reist nicht mehr mit diesem Transport. |
| Abgeschrieben | Die Ladung kann nie zugestellt werden, entweder weil sie gar nicht auffindbar ist oder weil sie zwar noch existiert, aber nicht mehr zustellbar ist. Nichts befördert sie weiter. Die API meldet diesen Status als Perished. |
Der Status einer Ladung folgt einer festen Reihenfolge:
┌─── Geladen ───┬─── Entladen
│ │
Geroutet ──────────┤ └─── Nicht entladen ─── Zurückgebracht
│
└─── Nicht geladenAm Beladestopp wechselt eine Ladung von Geroutet entweder zu Geladen (Erfolg) oder zu Nicht geladen (Fehlschlag).
Am Entladestopp wechselt eine geladene Ladung von Geladen entweder zu Entladen (Erfolg) oder zu Nicht entladen (Fehlschlag).
Nicht geladen und Nicht entladen beenden den Weg der Ladung auf dieser Tour: Auf derselben Fahrt geht es für sie nicht weiter. Damit ist die Sache aber nicht erledigt. Ein Operator kann die Etappe erneut versuchen. Dann kehrt die Ladung für einen neuen Versuch zu Geroutet zurück. Oder er verschiebt sie auf ein Return-Shipment, danach zeigt sie Retourniert.
Eine Ladung, die bei der Entladung abgelehnt wurde, ist ein Sonderfall, denn sie hat das Fahrzeug nie verlassen. Bevor sie erneut zugestellt oder retourniert werden kann, muss Orbit wissen, wo sie abgestellt wurde. Sobald sie an einem Cross-Dock-Hub erfasst ist, zeigt sie Zurückgebracht, und von dort aus ergeben sich die weiteren Möglichkeiten. Siehe den Artikel Wenn eine Zustellung fehlschlägt.
Manche Ware reist nie wieder, egal was man versucht: eine verdorbene Palette oder eine Kiste, die nirgends zu finden ist. Solche Ware wird abgeschrieben statt erneut versucht oder retourniert. Eine Abschreibung wird an der einzelnen Ladung erfasst, die sie betrifft, und löst selbst keine weitere Bewegung aus. Siehe den Artikel Ware abschreiben, die nicht zugestellt werden kann.
Wenn eine Ladung als Nicht geladen oder Nicht entladen markiert wird, kann der Fahrer optional einen Grund angeben:
| Grund | Beschreibung |
|---|---|
| Ladung beschädigt | Die Ladung war beschädigt und konnte nicht abgewickelt werden. |
| Ladung fehlt | Die Ladung war nicht am erwarteten Ort. |
| Ladung abgelehnt | Die empfangende Partei hat die Ladung abgelehnt. |
| Sonstiges | Ein Grund, den die obigen Optionen nicht abdecken. |
Zusätzlich zum vorgegebenen Grund kann der Fahrer einen Freitext-Kommentar mit weiteren Details eingeben. Da der Grund optional ist, kann eine fehlgeschlagene Ladung auch ganz ohne Grund erscheinen. Dann fehlt eine Angabe in der Meldung; die Aufzeichnung selbst ist nicht fehlerhaft.
Nicht jede Abweichung ist ein Fehlschlag. Eine Palette kann mit einer eingedrückten Ecke ankommen und trotzdem angenommen werden, und ein Empfänger kann einen Teil der Menge übernehmen, ohne den Rest abzulehnen. Wer das als Nicht entladen erfasst, sagt, die Ware sei nie angekommen, und das stimmt nicht. Stattdessen wird die Ladung wie gewohnt als Geladen oder Entladen markiert und erhält eine Anmerkung, die die Abweichung beschreibt.
Bei einer erfolgreichen Ladung bietet Mit Anmerkung abschließen eine optionale Abweichung an:
| Abweichung | Beschreibung |
|---|---|
| Beschädigt übernommen | Die Ware war beschädigt, und die empfangende Partei hat sie trotzdem übernommen. |
| Verpackung beschädigt | Die Verpackung war beschädigt, ohne Hinweis darauf, dass die Ware selbst beschädigt war. |
| Teilmenge | Ein Teil der erwarteten Menge wurde übergeben, und die Übergabe gilt trotzdem als erledigt. |
| Sonstiges | Eine Abweichung, die die obigen Optionen nicht abdecken. |
Neben der Abweichung können Sie eine Freitext-Anmerkung hinzufügen, in Orbit Cockpit auch ein Foto der Ladung. Alle drei sind optional und voneinander unabhängig: Eine Anmerkung geht ohne Abweichung, eine Abweichung ohne Anmerkung. Das Foto hängt an dieser einzelnen Ladung. Das unterscheidet es von den Übergabefotos, die bei einer Unterschriftszeremonie entstehen.
Eine Anmerkung ändert nie das Ergebnis. Die Ladung bleibt Geladen oder Entladen, das Shipment ist nicht betroffen, und nichts wartet auf einen Operator. Die Anmerkung hält fest, was der Fahrer gesehen hat, damit sich eine spätere Reklamation aus der Aufzeichnung beantworten lässt.
Anmerkungen bei erfolgreichen Ladungen erscheinen:
Warning
Eine Anmerkung gibt es nur bei einem erfolgreichen Ergebnis. Bei einer fehlgeschlagenen Ladung übernehmen der Fehlergrund und sein Kommentar diese Aufgabe, und eine Anmerkung, die mit einem Fehlschlag gesendet wird, wird ignoriert.
Der Ladungsstatus wird beim Abfahren von einem Stopp der Tour aktualisiert. An diesem Punkt lässt sich im Betrieb sinnvoll feststellen, ob die geplanten Aktionen an einem Stopp (das Beladen oder Entladen bestimmter Ware) erfolgreich waren.
Außerhalb des Abfahrtsablaufs lässt sich der Status nicht ändern, denn er ist an das Weiterschalten der Tour gebunden.
Wenn ein Fahrer in Cockpit die Abfahrt von einem Stopp startet, gleitet von unten ein Ladungsstatus-Fenster ins Bild. Es listet alle Ladungen, die am aktuellen Stopp abgewickelt werden müssen, gruppiert nach Aktion (Beladung oder Entladung).
Für jede Ladung sieht der Fahrer:
Eine Ladung als erfolgreich markieren setzt den Status auf Geladen (an einem Beladestopp) oder Entladen (an einem Entladestopp). Wenn die Ladung mit einer erwähnenswerten Abweichung übergeben wurde, fügt Mit Anmerkung abschließen diesem erfolgreichen Ergebnis eine Abweichung, eine Anmerkung und ein Foto hinzu, ohne es als fehlgeschlagen zu werten.
Eine Ladung als fehlgeschlagen markieren öffnet ein Fenster, in dem der Fahrer optional einen Fehlergrund wählen und einen Kommentar hinzufügen kann. Der Status wird auf Nicht geladen (an einem Beladestopp) oder Nicht entladen (an einem Entladestopp) gesetzt.
Die Schaltfläche „Alle als erfolgreich markieren“ gibt es für den Fall, dass alle Ladungen am Stopp ohne Probleme abgewickelt wurden. So bestätigt der Fahrer alle Ladungen auf einmal, und trotzdem bleibt für jede Ladung ein eigener Eintrag erhalten.
Der Fahrer muss den Status jeder Ladung am Stopp bestätigen, bevor er abfahren kann.
Eine Ladung, die früher auf derselben Tour abgelehnt wurde, ist noch an Bord des Fahrzeugs. Hält die Tour später an einem Cross-Dock-Hub Ihrer Organisation, erscheint diese Ladung beim Abfahren von diesem Stopp wieder im Fenster. Sie steht unter einer eigenen Überschrift, getrennt von der für den Stopp geplanten Arbeit, damit sie nie mit einer Beladung oder Entladung dieses Stopps verwechselt wird.
Hakt der Fahrer sie ab, wird erfasst, dass die Ware an diesem Hub abgestellt wurde, und die Ladung zeigt Zurückgebracht. Sie unberührt zu lassen ist genauso richtig, denn vielleicht nimmt der Fahrer sie weiter mit. Das hält die Abfahrt nicht auf.
Aus demselben Grund zählen diese Ladungen nicht zum Abschluss des Stopps: Die Zählung umfasst die für diesen Stopp geplante Arbeit. Wer sie bestätigt, sagt also nichts über Fracht aus, die nur mit dem Fahrzeug angekommen ist. Jede abgelehnte Ladung bleibt eine bewusste Entscheidung, und der Abschluss des Stopps bedeutet nie, dass alles davon abgestellt wurde.
Cockpit enthält einen Barcode-Scanner als schnelle Alternative zur Auswahl von Ladungen aus der Liste. Ist der Scanner aktiv, richtet der Fahrer die Kamera auf einen Barcode oder QR-Code auf einem Packstück. Das System erkennt die passende Ladung und zeigt eine Bestätigungskarte an. Der Fahrer tippt dann auf dieser Karte auf die Schaltfläche für Erfolg oder Fehlschlag, genau wie in der Listenansicht.
Der Scan erkennt die Ladung, aber das Ergebnis entscheidet der Fahrer. Ein Scan allein setzt nie einen Status.
Tip
Der Scanner unterstützt diese Barcode-Formate:
So funktioniert die Barcode-Zuordnung:
Bei einem Scan versucht das System, die passende Ladung in diesen Schritten zu finden, in dieser Reihenfolge:
Orbit Resource Number (ORN): Enthält der Barcode eine gültige ORN, ist die Ladung eindeutig erkannt. Das ist der empfohlene Weg für Etiketten aus der Document Engine von Orbit (mehr über ORNs)
Ladungs-ID: Der gescannte Wert wird mit den IDs aller Ladungen am aktuellen Stopp verglichen.
Ladungseigenschaften: Der gescannte Wert wird mit der Referenz, der Beschreibung und den Property-Feldern der Ladungen am aktuellen Stopp abgeglichen.
Passt der gescannte Barcode zu einer Ladung an einem anderen Stopp derselben Tour, sagt eine Meldung dem Fahrer, zu welchem Stopp die Ladung gehört. Gibt es gar keinen Treffer, erscheint eine Fehlermeldung.
Wenn ein Operator in Orbit Connect oder Orbit MissionControl die Abfahrt von einem Stopp auslöst, erscheint ein Bestätigungsfenster. Es listet alle Ladungen am aktuellen Stopp, jede mit einer Statusauswahl.
Für jede Ladung kann der Operator zwischen Erfolg und Fehlschlag wechseln. Bei Fehlschlag erscheinen direkt darunter Felder für einen Fehlergrund und einen optionalen Kommentar. Bei Erfolg bietet dieselbe Stelle Mit Anmerkung abschließen an, für eine Abweichung und eine Anmerkung bei einer Ladung, die abgewickelt wurde, aber nicht ganz wie gebucht. Fotos einer einzelnen Ladung entstehen in Orbit Cockpit.
Es gibt die Option „Alle als erfolgreich markieren“ und eine Fortschrittsanzeige, wie viele Ladungen schon bestätigt sind. Die Abfahrt lässt sich erst bestätigen, wenn alle Ladungen einen Status haben.
Fracht, die früher auf der Tour abgelehnt wurde, erscheint auch hier, wenn der Stopp, von dem abgefahren wird, einer Ihrer Cross-Dock-Hubs ist. Sie verhält sich genau wie in Orbit Cockpit.
Sobald der Status gesetzt ist, ist er in der ganzen Orbit-Plattform sichtbar:
Wird ein Weiterschalten der Tour rückgängig gemacht, kehren die betroffenen Ladungen zu ihrem vorherigen Status zurück.
Tip
Geladen markiert wurde, kehrt zu Geroutet zurück.Entladen markiert wurde, kehrt zu Geladen zurück.Nicht geladen oder Nicht entladen markiert wurde, kehrt ebenfalls zu ihrem vorherigen Status zurück.Fehlergründe und Kommentare werden dabei gelöscht, ebenso Anmerkungen bei einer erfolgreichen Ladung samt Abweichung und Kommentar. Eine zurückgesetzte Ladung hat keine Aufzeichnung über ihre Abwicklung, bis sie erneut bestätigt wird.
Wird eine Tour ganz zurückgesetzt, kehren alle erfassten Ladungen zu Geroutet zurück, unabhängig von ihrem aktuellen Status. Alle Angaben zu Fehlschlägen werden gelöscht. Der Statusverlauf am Shipment wird entsprechend angepasst, damit er das Zurücksetzen zeigt.
Ladungsstatus lassen sich über die Tour Actions API als Teil der Advance-Aktion übermitteln. Das Feld loadStatusUpdates nimmt ein Array von Statusänderungen pro Ladung an. Jede nennt die ID der Ladung, den neuen Status und optional einen Fehlergrund und Kommentar bei einem Fehlschlag oder eine Abweichung und eine Anmerkung bei einem Erfolg.
Der Ladungsstatus steht in den Webhook-Payloads für Tour- und Shipment-Ereignisse und ist so für externe Integrationen verfügbar. Entwickler finden das genaue Schema und die Endpunkte in der API-Referenz.
Ladungsstatus an der Tour und am Shipment
Der Ladungsstatus wird an zwei Stellen geführt, mit unterschiedlichem Zweck:
Ändert sich der Status einer Ladung auf einer Tour, wird die Änderung automatisch in das Statusprotokoll des zugehörigen Shipments übernommen.
Eine fehlgeschlagene Ladung lässt nicht automatisch das ganze Shipment fehlschlagen. Orbit ermittelt den Status des Shipments daraus, wo jede seiner Ladungen tatsächlich steht. Ein Shipment zeigt Fehlgeschlagen, wenn eine seiner Ladungen fehlgeschlagen ist und nichts diese Ladung weiterbefördert.
Schlägt eine Ladung also auf einer Etappe der Reise fehl und wird dann von einer späteren Etappe abgeholt, zeigt das Shipment nicht Fehlgeschlagen. Das gilt auch für eine Ladung, die auf ein Return-Shipment verschoben wurde, und für eine, die an einem Hub abgestellt wurde und dort wartet. Auch ein erneuter Versuch der fehlgeschlagenen Etappe löst den Status auf: Sobald die Ladung wieder auf ihre Weiterreise wartet, erholt sich das Shipment von selbst, ohne dass Sie einen Status von Hand zurücksetzen müssen.
Eine abgeschriebene Ladung ist das einzige Ergebnis, das sich nicht erholt. Nichts befördert sie weiter, und nichts wird es tun, also schließt das Shipment als nicht zustellbar ab. Ladungen desselben Shipments, die zugestellt wurden, bleiben zugestellt. Wenn keine Ladungen mehr zu befördern sind, zeigt Orbit MissionControl ein Shipment mit zugestellten Ladungen und fehlgeschlagenen oder abgeschriebenen Ladungen als Teilweise zugestellt an; der gespeicherte Status des Shipments bleibt Fehlgeschlagen.
Note
Beispiel aus der Praxis:
Ein Fahrer von Orion Logistics in Amsterdam kommt an einem Beladestopp an, an dem zwölf Paletten geladen werden sollen. In Orbit Cockpit startet er die Abfahrt und sieht alle zwölf Ladungen im Statusfenster. Zehn Paletten werden erfolgreich geladen, der Fahrer tippt bei jeder auf die Erfolgs-Schaltfläche. Eine Palette ist beschädigt, eine weitere fehlt in der Lagerhalle. Der Fahrer markiert diese beiden als fehlgeschlagen, wählt „Ladung beschädigt“ und „Ladung fehlt“ als Grund und schreibt einen kurzen Kommentar dazu. Der Disponent im Büro von Orion sieht die beiden Fehlschläge sofort in Orbit MissionControl, und das zugehörige Shipment zeigt Fehlgeschlagen und ist damit zur Nachbearbeitung markiert. So bleibt es, bis der Disponent handelt: Er versucht die Abholung erneut oder verschiebt die beiden Paletten auf ein Return-Shipment.
Zugestellt, mit einer Anmerkung. Markieren Sie die Ladung als erfolgreich und erfassen Sie mit Mit Anmerkung abschließen die Abweichung, eine Beschreibung und ein Foto. Mit Nicht entladen würden Sie sagen, die Ware sei nie angekommen. Das würde das Geschehen falsch darstellen, und das Shipment würde auf eine Lösung warten, die es nicht braucht.
Nein. Der Ladungsstatus wird nur beim Abfahren von einem Stopp geändert, denn an diesem Punkt steht im Betrieb fest, wie die Ladung abgewickelt wurde.
Nein. Ein Operator kann die Etappe erneut versuchen. Dann kehrt die Ladung für einen neuen Versuch zu Geroutet zurück. Oder er verschiebt sie auf ein Return-Shipment, um sie zurückzuholen. Fracht, die bei der Entladung abgelehnt wurde, braucht vorher einen Schritt, weil sie das Fahrzeug nie verlassen hat: Sie wird an einem Cross-Dock-Hub abgestellt und zeigt Zurückgebracht, und von dort aus ergeben sich die Möglichkeiten. Siehe den Artikel Wenn eine Zustellung fehlschlägt. Reist die Ware nie wieder, wird sie abgeschrieben statt erneut versucht oder retourniert.
Weil sie noch auf dem Fahrzeug ist und dieser Stopp einer Ihrer Cross-Dock-Hubs ist, also ein Ort, an dem der Fahrer sie abstellen kann. Sie steht unter einer eigenen Überschrift, getrennt von der geplanten Arbeit des Stopps, und das Abhaken ist optional: Lassen Sie sie stehen, wenn der Fahrer sie weiter mitnimmt.
Ja. Die Webhook-Payloads für Touren enthalten den aktuellen Ladungsstatus, die für Shipments das vollständige Statusprotokoll.
Der Barcode-Scanner im Ladungsstatus-Fenster ist nur während des Abfahrtsablaufs verfügbar. Orbit Cockpit bietet aber auch die eigenständige Funktion Identifizieren. Damit können Sie jederzeit einen von Orbit erzeugten QR-Code scannen und Informationen zu einer Ladung und ihrer Tour ansehen, ohne einen Status zu ändern.
Der Scanner unterstützt die Formate QR Code, Code 128 und Data Matrix. Am zuverlässigsten erkennt er Ladungen, wenn Ihre Etiketten Orbit Resource Numbers (ORNs) als QR-Code tragen.